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Mia san mia. Und mia san Champions 2013

Veröffentlicht am von lifeyourdream

Na über was sollte ich denn heute sonst bloggen?

Gerade ICH? ;)

Also.

Was war das für ein Spiel gestern. Spannung pur und gerade als Fan... Aufregender geht es wohl kaum.

Ich hab allerdings heute nicht so viel Zeit, euch die ganzen wundervollen Momente zu schildern, deswegen zeig ich euch einfach den Link zu der besten Spielanalyse, die ich gefunden habe und die Tore im Video :)

 

 

 

Musik :)

Folgendes: Quelle und Rechte: http://www.11freunde.de/artikel/das-finale-der-spielanalyse

 

Das Meisterstück

Der FC Bayern München ist Champions-League-Sieger! Und das vor allem deshalb, weil Trainer-Fuchs Jupp Heynckes in der Halbzeitpause die richtigen Impulse setzte. Das Finale in der Spielanalyse

TEXT:
TOBIAS ESCHER
BILD:
IMAGO

Aller guten Dinge sind drei: Nach den verlorenen Champions-League-Finals 2010 und 2012 gewinnt der FC Bayern anno 2013 tatsächlich die henkeligste Trophäe im europäischen Klubfußball. Dabei gewann der amtierende Deutsche Meister eine wirklich hochklassige Finalpartie gegen den erklärten Lieblingsfeind Borussia Dortmund. Letztendlich konnte sich Bayerns dominanten Ballbesitzfußball gegen Dortmunds schnelles Konterspiel durchsetzen – auch wenn es zu Beginn des Spiels gänzlich anders aussah.

Dortmund drängt Bayern zurück

Dortmund begann das Spiel druckvoll, Trainer Klopp wählte als Druckmittel gegen die bajuwarische Dominanz ein passives Angriffspressing: Mit ihrem 4-4-2 postierten sich die Schwarz-Gelben äußerst hoch, Marco Reus und Robert Lewandowski attackierten dabei die Innenverteidiger Dante und Jerome Boateng jedoch nicht direkt. Stattdessen schlossen sie immer wieder die direkten Passwege ins Zentrum. Sobald die Bayern dann den Umweg über die Außenverteidiger wagten, suchte Dortmund den Zugriff. 



Und so bekamen die Bayern in der ersten halben Stunde herbe Probleme mit ihrem ansonsten so sicheren Aufbauspiel. Die Defensivreihe kam nicht wie gewohnt an Dortmunds gestaffeltem Zentrum vorbei. Zudem übte Dortmund deutlich mehr Druck auf Boateng aus als auf dessen Nebenmann Dante aus – normalerweise sind die Bayern es genau andersrum gewöhnt. Dortmund schloss damit die rechte Seite um den spielstarken Philipp Lahm nahezu vollständig vom Spielaufbau aus. So mussten sich die Bayern ungewöhnlich oft mit langen Bälle aushelfen, um so das enge Mittelfeld der Borussia zu umspielen. Das Problem: Der BVB gewann jedoch die meisten zweiten Bälle, sodass die Münchener über hohe Anspieler kaum Gefahr entfachen konnten.

So hatte Klopps Elf zunächst die besseren Chancen. Nach Ballgewinnen spielten die Dortmunder direkten, risikoreichen Fußball und suchten immer wieder den direkten Pass zu Ilkay Gündogan, der wiederum den Ball ohne Umschweife ins offensive Mittelfeld weiterspielte. Mit diesem direkten Spiel wollte der BVB verhindern, dass Bayern Zugriff im Gegenpressing erhält – ehe sich die Rot-Weißen bedrohlich zusammenziehen konnten, war der Ball oft schon am anderen Ende des Feldes.

Dieses bewusst risikoreiche Spiel führte auf Seiten der Borussia jedoch zu einigen Fehlpässen. Auch die Bayern spielten ungenauer als gewohnt: Am Ende kamen nur 78 Prozent ihrer Pässe an – ihr Saisonschnitt liegt bei 87 Prozent. Die Dortmunder kamen nur auf 72 Prozent angekommene Pässe (Saisonschnitt 81 Prozent). Es war zu spüren, dass einer gegen das gegnerische Pressing den Ball in der eigenen Hälfte verlieren wollte. Im Zweifel kombinierten die Teams nicht hinten raus, sondern schlugen lange Bälle. So waren Mario Mandzukic und Robert Lewandowski am Ende die Spieler mit den meisten Zweikämpfen. Sie mussten immer wieder ins Kopfballduell um die hohen Bälle. 

Die Bayern brauchten eine halbe Stunde bis sie ins Spiel fanden. Mit zunehmender Dauer erhöhte sich dann auch die Präsenz von Bastian Schweinsteiger im Spielaufbau. Zunächst war er oft zwischen den Innenverteidigern zu finden, um das Spiel aus der Tiefe anzukurbeln. Hier konnte ihn Dortmund jedoch leicht zustellen, indem ihn ein Angreifer abdeckte. 

Schwieriger wurde dies, als Schweinsteiger im Laufe des Spiel desöfteren auf die Linksverteidigerposition abkippte. Um hier effektiv Druck entfachen zu können, hätte Dortmund einen Spieler aus dem Zentrum nehmen müssen – was sie unbedingt vermeiden wollten, um hier die Dominanz aufrechtzuerhalten. Dortmund musste sich weiter zurückziehen, um gefährliche Pässe von Schweinsteiger zu verhindern. Dadurch konnte Bayern den Ball besser in den eigenen Reihen zirkulieren lassen.

Ein Schlüssel für diese sichere Ballzirkulation war Javi Martinez. Er war im Zentrum der Fixpunkt des Bayern-Spiels. Defensiv sicherte er ab, offensiv war er ballsicher und passstark. Am Ende hatte er mit 92 Prozent die beste Passquote aller Spieler auf dem Feld. Und das, obwohl Dortmund das Zentrum enorm eng machte und den Druck auf den Spanier hochhielt. 

Bayern-Pressing nach der Pause

Nach der Pause dominierten die Bayern dann endgültig das Spiel. Vor allem intensivierten sie ihr Pressing: Mario Mandzukic und Thomas Müller rückten weiter vor, auch das Mittelfeld scherte öfters aus der Ordnung und störte die Dortmunder empfindlich. Auch im Gegenpressing waren die Bayern nun aktiver und zogen sich schneller zusammen. Im Mittelfeld erhöhten sie so stetig den Druck auf Ilkay Gündogan, der zuvor recht frei das Spiel verwalten konnte. Die Bayern konnten so zahlreiche Rückpässe auf Weidenfeller provozieren, dem oft nur der lange Ball blieb. 

Zwar wurden hinter dem aufgerückten Mittelfeld der Bayern, vor allem durch die hohe Positionierung der gesamten Mannschaft, vermehrt Räume frei, allerdings konnte der BVB diese nur selten bespielen. Zu dominant war das Pressing der Bayern, zu oft musste der BVB auf die ungeliebten, langen Bälle zurückgreifen. So war der BVB vor allem dann sehr gefährlich, wenn er einmal die erste Reihe des Bayern-Pressings umspielen konnte, das war aber nur selten der Fall. Ein Beispiel für einen starken Angriff war der zwischenzeitliche Ausgleich, als die Dortmunder direkt den Weg nach vorne fanden, und Dante sich nur mit einem gezielten Tritt gegen Marco Reus zu helfen wusste (68.).

Alles in allem entfachten die Bayern in Halbzeit Zwei jedoch mehr Torgefahr als der BVB. Ein wichtiger Baustein dafür war die freie Rolle von Arjen Robben: Immer wieder spielte er in der Mitte oder wich gar auf den linken Flügel aus, anstatt auf seiner angestammten rechten Seite zu verharren. So konnte er mit seinen Kollegen im Zentrum Überzahlsituationen herstellen und das kompakte Konstrukt der Dortmunder aushebeln. Vor beiden Toren hatte der Niederlädner seine Position verlassen und sich zu seinem Partner Franck Ribery orientiert. Beide Treffer waren am Ende Ergebnisse wunderbarer Kombinationen zwischen den beiden Flügelflitzern. Mit dem entscheidenden Tor in der 89. Minute krönte Robben seine starke Leistung.

Am Ende hatten die Bayern dank ihrer starken zweiten Halbzeit den Sieg verdient. Jupp Heynckes hatte die richtigen Schlüsse aus der durchwachsenene ersten Halbzeit gezogen. Er fand mit dem intensivierten Pressing genau die richtige Lösung gegen Dortmunds kompaktes Konterspiel – und damit den Schlüssel zum Triumph in Europas Königsklasse.

 

Genau so hab ich das meiste auch gesehen :D

Besonders schwer hatten es die Bayern wie erwähnt in der ersten halben Stunde, weil das extreme Pressing der BVB-Spieler sie sehr beschäftigt hat und sie fast nicht aus der eigenen Hälfte herausgekommen sind.

 

Auch wir zuhause haben natürlich mitgefiebert.

An allen Ecken gab es ein Public Viewing, was bei diesem Wetter leider nicht so spaßig war.

Aber was tun manche nicht alles für ihren Verein.

 

Auf jeden Fall war es gut, dass es nicht zu einer Verlängerung gekommen ist, das hätte uns noch den letzten Nerv gekostet.

Weil alle Bayernfans immer noch das Drama dahoam von letztem Jahr in den Knochen stecken haben, wo Bayern so lange geführt hat, dann Chelsea kurz vor der 90. Minute nochmal ausgeglichen hat. Und dann der FC Chelsea nach Verlängerung und Elfmeterschießen noch völlig unverdient gewonnen hat. Damals haben wir fast alle geheult...

Und zum Schluss jetzt noch ein paar sehr schöne Bilder von dem Spiel, die NICHT mir gehören. Sondern sind aus der Fotostrecke von Spiegel (beste Bilder :D; Kompliment) http://www.spiegel.de/fotostrecke/bayern-gewinnt-champions-league-finale-gegen-dortmund-fotostrecke-97140.html

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http://cdn2.spiegel.de/images/image-500109-galleryV9-qodt.jpg

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http://cdn2.spiegel.de/images/image-500139-galleryV9-vhlg.jpg und http://cdn2.spiegel.de/images/image-500145-galleryV9-hecp.jpg

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und diese hier sind noch von http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/sport/dortmund-gegen-bayern-das-champions-league-finale-von-london-in-bildern/8254974.html

http://www.tagesspiegel.de/images/spiel20_dpa/8255272/2-format10.jpg

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http://www.tagesspiegel.de/images/spiel21_afp/8255310/2-format10.jpg

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http://www.tagesspiegel.de/images/spiel22_dpa/8255312/2-format10.jpg

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Die beiden Trainer unterm Spiel. Wen würdet ihr in der Kabine lieber begegnen? Da lässt sich doch iwie so ein bisschen die leistungsschwächere 2. Hälfte des BVB ableiten oder ?

http://www.tagesspiegel.de/images/spiel12_afp/8255078/2-format10.jpg

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Das war nachdem (übrigens völlig berechtigt) der Elfmeter für Dortmund gegeben wurde.

http://www.tagesspiegel.de/images/spiel15_dpa/8255106/2-format10.jpg

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Und diese mussten auch noch rein:

 

http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1681351.1369570997!/httpImage/image.jpg_gen/derivatives/560x315/image.jpg

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Also Jungs, auch von mir nochmal herzlichen Glückwunsch. Ihr seit die Besten!

Mia san mia 

Macht so weiter !

AAbschied lifeyourdream2

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Ich 05/28/2013 19:55


Super cooles Spiel!


Bayern hat schon verdient gewonnen, nach


der Saison und allem... :)

lifeyourdream 05/29/2013 16:52



Auf jeden Fall und Oh ja. Das war ja eigentlich fast Pflicht.